Nur 7 Minuten zum Glück

Artikel geschrieben von:
Cristina Wunder
Nur 7 Minuten zum Glück
Manchmal braucht die Liebe keinen grossen Plan.
Manchmal genügen sieben Minuten – und zwei Menschen,
die genau im richtigen Moment am richtigen Tisch sitzen.
So war’s bei Sarah und Patrick.
Beide wollten es einfach mal ausprobieren – dieses Speed-Dating,
das ein bisschen klingt wie Tinder ohne App,
nur eben mit einem echten Treffen face to face.
Da sitzen sie nun.
Nach ein paar eher belanglosen Gesprächen mit anderen
drehen sie sich – und plötzlich sitzen sie sich gegenüber.
Und sie merken sofort: Da ist etwas.
Etwas, das nicht alltäglich ist.
Die sieben Minuten sind viel zu kurz!
Etwas ist anders –
so anders, dass sie am Ende vergessen, ihre Namen auszutauschen.
Aber was füreinander bestimmt ist,
findet sich sowieso wieder.
Und aus ein paar Treffen wurde ganz selbstverständlich ein Wir –
mit allem Drum und Dran.
Einige Reisen, Tauchgänge und viele gemeinsame Abenteuer später
trägt Patrick ein kleines Geheimnis im Rucksack – einen Ring.
Er weiss längst: Das ist die Richtige.
Und irgendwann, an einem dieser Strände,
wo Zeit keine Rolle spielt,
sitzt Sarah lesend im Sand.
Patrick stolpert hinter ihr herum – sie denkt, er wolle nur ein Foto machen.
Dann klopft er ihr auf die Schulter und sagt:
„Kannst du das Buch kurz weglegen?“
Und dann fragt er – so typisch Patrick:
„Wir sind schon lange nicht nur Tauchbuddys, sondern Lebensbuddys –
möchtest du mein langfristiger Lebensbuddy sein?“
Und sie?
Sie sagt Ja!
Sieben Minuten zum Glück –
und zwei Tauchbuddys,
die dank sieben Minuten zu Lebensbuddys wurden